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Ziele für die Kindertagesstättenarbeit im Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg

I.
Der Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg setzt sich für seine
Kindertagesstättenarbeit mit dem Motto „Mit Gott groß werden“ ein wesentliches Leitziel für sein Wirken in der
Gesellschaft.

Die evangelische Kirche ist eine profilierte Stimme in der Vielfalt der Träger von Kindertageseinrichtungen.

Mit der Kindertagesstättenarbeit bietet der Kirchenkreis Familien eine Möglichkeit, sich mit christlichen Grundwerten
vertraut zu machen
, sich mit ihnen zu identifizieren und eine Beziehung zu Gott aufzubauen.

Mit dem christlichen Bildungsauftrag wendet sich der Kirchenkreis uneingeschränkt allen Kindern und deren Familien zu
und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit.

Der Kirchenkreis führt die Kindertagesstättenarbeit strategisch und zielbezogen flächendeckend in den Sozialräumen Hansestadt Lübeck und Hzgt. Lauenburg.

Die Kirchenkreissynode entscheidet über die Rahmenrichtlinien sowie über den finanziellen Beitrag
aus Kirchensteuermitteln
zur Kindertagesstättenarbeit.


Kindertagesstättenarbeit

  • ergibt sich aus dem kirchlichen Taufauftrag und weiß sich ihm verpflichtet,
  • Ist ein wesentlicher Baustein der sozial-diakonischen Arbeit und damit des des Profils der evangelischen Kirche,
  • entwickelt und fördert die soziale Kompetenz der Kinder,
  • stärkt die Zukunftsfähigkeit von Kirche, indem sie die Bindung an und zu der Kirche ermöglicht,
  • hilft der evangelischen Kirche, ihren missionarischen Auftrag durch religionspädagogische Arbeit und die enge Einbindung in die Kirchengemeinde zu erfüllen,
  • weiß sich dem ökumenischen Gedanken verpflichtet und respektiert andere Religionen und Kulturen,
  • ist mit einem flächendeckenden Angebot kontinuierlich präsent.

Um diese Ziele im Kirchenkreis wirksam und verantwortlich umzusetzen, ist im Bereich der Kindertagesstätten eine kontinuierliche Professionalisierung nötig.

Das Ziel kontinuierlicher Professionalisierung wird u.a. durch die Weiterentwicklung der Strategien und Strukturen der Kindertagesstättenarbeit sowie die Bündelung von
Dienstleistungen und Ressourcen verfolgt. Die dazu notwendigen Entwicklungsprozesse werden beteiligungsorientiert gestaltet.

 

II.

Die Kirchengemeinden gestalten ihre Kindertagesstättenarbeit unter dem Leitziel „Mit Gott groß werden“.

  • Kindertagesstättenarbeit ist die konkrete Umsetzung des Auftrages der Kirchengemeinde, der sich aus der Taufe
    ergibt und unaufgebbarer Bestandteil der Gemeindearbeit ist.
  • Kindertagesstättenarbeit dient zur Wahrnehmung des gesellschaftlichen und kirchlichen Bildungsauftrages und profiliert damit die sozial-diakonische Seite der Kirchengemeinde.
  • Kindertagesstättenarbeit bietet Menschen einen niederschwelligen Zugang zu Kindertagesstättenarbeit dient dem Gemeindeaufbau.
  • Sie soll dazu beitragen, dass Kinder und Familien in der Kirche eine Heimat finden. Dazu müssen die Kindertagesstätte und die Kirchengemeinde eng verbunden sein.
  • Die Kindertagesstättenarbeit muss kontinuierlich und qualitativ hochwertig in der Gemeinde geleistet werden.

 

III:

Das Kindertagesstätten-Management steuert die Arbeit in den Kindertagesstätten unter dem Motto
„Mit Gott groß werden…..“.

Die Aufgaben des Kindertagesstätten-Managements umfassen u.a. Planung und Steuerung, Personalmanagement, Fortbildungsmanagement, Qualitätsmanagement, Öffentlichkeitsarbeit (mit Corporate Identity und Corporate Design), Finanzmanagement, und Prozessmanagement.

Diese komplexen Aufgabenfelder sind eng miteinander verzahnt und werden größtenteils durch externe Faktoren
beeinflusst. Mit einem ganzheitlichen Blick werden die Aufgaben der Organisation und deren fachliche Qualifizierung vorangebracht.

Das Kindertagesstätten-Management sorgt für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Trägerqualität mit den dazugehörigen Standards und Konzeptionen und der Organisation der Kindertagesstättenarbeit.

Ziele:

  • Es stellt die pädagogische und religionspädagogische Arbeit in den Kindertagesstätten sicher.
  • Auch diese ist regelmäßig weiter zu entwickeln. Religionspädagogik stellt einen integrativen Bestandteil der eigenen Arbeit dar.
  • Den Rahmen für dieses zukunftsorientierte Handeln setzen die beschlossenen Strategien im Kirchenkreis, in der Organisation und in den Sozialräumen.
  • Prozesse und Maßnahmen der Organisation werden identitätsstiftend und werteorientiert für die Beteiligten und in gegenseitiger Solidarität im System durchgeführt und umgesetzt.

 

IV Verwaltung

Als professionelle Einheit übernimmt die Verwaltung die Rolle eines ganzheitlichen Dienstleisters. Als Dienstleister übernimmt sie die Klärung der jeweiligen Rahmenbedingungen, die Beratung, den Service und das Controlling.

  • Beratung bei komplexen Angelegenheiten wie z.B. Vertragsverhandlungen mit Kommunen wird als intern koordinierte Leistung im Sinne einer gebündelten Leistung aus einer Hand zur Verfügung gestellt.
  • Serviceleistungen werden intern koordiniert.
  • Es wird ein verlässliches Controlling durchgeführt. Die Verwaltung stellt die Kennzahlen für die Entscheidungsträger zur Verfügung und achtet auf die Einhaltung der gesetzlichen und finanziellen Rahmenbedingungen.

Diese Aufgaben werden mit hoher Fachlichkeit effektiv und effizient ausgeführt. Verwaltungsleitung und Mitarbeitende
fühlen sich dem Ziel der kontinuierlichen Professionalisierung verpflichtet. Sie arbeiten in klaren Strukturen,
lösungsorientiert, fehlerfreundlich, konfliktfähig und kundenorientiert.

Das Kindertagesstätten-Management und die Verwaltung arbeiten abgestimmt und koordiniert zusammen.*

 

1 Eine kontinuierliche Professionalisierung setzt eine Reflexion der jeweils eigenen Rolle, der Haltung und der Aufgaben voraus und wird
fachlich fundiert ausgeübt. Zur Professionalisierung gehört eine Zielsetzung mit einer regelmäßigen Überprüfung der Ergebnisse und Prozesse (Soll-Ist-Vergleich) sowie einer von Wertschätzung im Umgang mit dem jeweiligen Gegenüber geprägten Haltung.
Professionalisierung zeichnet sich durch Kommunikationsstärke (Feedback), Konfliktfähigkeit und eine regelmäßige Weiterentwicklung der Fachlichkeit aus.

2 Im Rahmen der Organisationsentwicklung stellt die Beteiligungsorientierung sicher, dass die im Entwicklungsprozess betroffenen Menschen
und Institutionen an Diskussionen und der Ausgestaltung der Entwicklungsprozesse beteiligt werden. Eine konsequente Umsetzung der Beteiligungsorientierung dient der Demokratisierung der Organisation und führt zu einer erhöhten Akzeptanz der Ziele und deren
Umsetzungen bei den beteiligten Menschen in den verschiedenen Bereichen. Auch gesetzliche Vorgaben, wie beispielsweise die Vorschrift
zur Einrichtung von Kindertagesstättenbeiräten, befördern die Beteiligungsorientierung


 
Fachbereichsleitung Kindertagesstätten
Am Markt 7 - 23909 Ratzeburg - Tel.: 04541/8893-56 - Fax: 04541/8893-59 - E-Mail: swenck@kirche-ll.de